Wie der Vater so der Sohn… oder: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

hillux am 6. April 2009 – 17:44

Hier ein aktuelles Zitat unseres Sohnes Max (9):

Max unterhält sich mit seinem Cousin über den Computerunterricht in der Schule und sagt:

“Mmmmhhhh, die haben da ja nur Windows, das ist total nervig. Also ich benutze zuhause nur Ubuntu.”

  1. 11 Kommentare zu “Wie der Vater so der Sohn… oder: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm”

  2. aber auch nur weil du ihn dazu zwingst ;)

    geschrieben von paul am 07. Apr, 2009

  3. Im Gegenteil – alles http://www.montessori.de. Damit aus Kindern später Erwachsene mit einem ausgprägten Sinn für das Gute werden, müssen sie das natürlich auch kennenlernen.

    geschrieben von Christian am 07. Apr, 2009

  4. so eine Antwort habe ich nicht erwartet!

    ABER WAS IST MIT MACOS?

    geschrieben von paul am 08. Apr, 2009

  5. @Christian – Wie ist denn so der Stand bei Ubuntu? Seitdem ich nurnoch Macs zuhause habe, bin ich da bissel Uninformatiert.

    @Paul – MacOS = Unix für leute ohne bastelsinn :D

    geschrieben von Alex am 08. Apr, 2009

  6. die machen es sich ja auch einfach, haben nur Systeme die sie selbst gebaut haben. damit würde jeder Programmierer ein super OS zusammenbauen können, da man sich nicht um die Hardwareunterstützung kümmern muss.

    geschrieben von paul am 09. Apr, 2009

  7. Alex, derzeit rate ich Dir nicht zu einem Test von Ubuntu, da Du evtl. von Deinem MacOS enttäuscht sein könntest ;-) .
    Falls Du das Risiko eingehen möchtest, lohnt ein Blick auf die aktulle Beta http://wiki.ubuntuusers.de/Jaunty_Jackalope. Ich nutze die Beta mit aktuellem Kernel ohne Probs produktiv. Neben Gnome solltest Du Dir auch unbedingt den aktuellen KDE4 genehmigen.

    Ausblick auf Gnome 3:
    http://ikhaya.ubuntuusers.de/2009/04/06/ausblick-gnome-3-0-1511/

    geschrieben von Christian am 09. Apr, 2009

  8. @Paul Mag sein das es einfacher ist, aber Software-Usability entsteht nicht durch die Hardwareunterstützung :)

    @Christian Denke nicht das ich so schnell wieder Ubuntu nutzen werde. Meine Macs funktionieren so schön mit meinem iPod und meinem Mobileme :D (i know, i´m a Mac nerd)

    Aber sieht schonmal gut aus, auch wenn ich denke das Linux mal eine GUI braucht die nicht so Techniker-like aussieht.

    Bsp. Ekiga.png auf dem wiki link. Das zeugs in der Statusbar und sip:toff@192.168.2.1 in der Adresszeile. Das ist doch für den Normalnutzer viel zu viel.

    geschrieben von Alex am 09. Apr, 2009

  9. Alex Ist doch klar – jeder so wie er möchte.
    Zum Glück haben wir die Wahl zwischen mehr als nur MS+Mac. Weil ich ein überzeugter, die Freiheit liebender Mensch bin, ist meine Wahl auf Linux basierte GUIs gefallen. Hier könnte ich auch einen iPod verwenden – wenn ich wöllte – aber ich habe ja keinen.
    M.E. sollten wir die versch. Systeme nur vergleichen, um sie zu verbessern. Und hier haben Linux-basierte Systeme ganz klar die Nase vorn, da Anpassungen sehr schnell umgesetzt werden. Win+Mac sind über 20 Jahre alt und jetzt erst da angekommen wo sie sind. Da fehlt es wohl an Innovation und Druck – mangels Konkurrenz. Da ist bei der Linux-GUI Entwicklung in den letzten 3 Jahren im Vergleich viel mehr passiert – und es ist kein Ende abzusehen. Das begeistert mich!
    Einer der Vorteile bei Gnome oder KDE ist übrigens die hochgradige Anpassungsmöglichkeit der GUI. Dadurch kannst Du komplett selbst entscheiden, was Du sehen möchtest (z.B. Statusbar). Der Nutzer ist für die Usability selbst verantwortlich, hat aber eine solide Ausgangsbasis, die nicht unbedingt verändert werden muss. Das mag ein Grund dafür sein, warum Linux sich im Home-Bereich noch nicht wirklich durchgesetzt hat: Eigenverantwortliche Veränderung! Die Nutzer wollen halt Systeme aus Dosen. Und ich glaube nicht, dass dies daran liegt, dass Win+Mac-Nutzer das System nur als Mittel zum Zweck verwenden ;-) . Christian

    geschrieben von hillux am 11. Apr, 2009

  10. Jep, wahlmöglichkeiten sind immer klasse und jeder kann dadurch das für ihn angenehmste System entwickeln. btw. der Kern von MacOS basiert auf Unix (das was vor Linux war :D ) und auch apple arbeitet an ein paar Open Source geschichten mit (z.B. Webkit).

    Allerdings muss ich dir bei deiner Innovationsaussage widersprechen. Apple hat viele Ideen in Ihre Produkte integriert die so vorher noch nirgendwo anders eingesetzt wurden. z.B. Durch 3D-Grafikkarten beschleunigter Desktop um nicht nur bessere Animationen hin zu bekommen, sondern auch um Grafikbearbeitungssoftware eine Basis zu bieten um Bilder in Echtzeit zu manipulieren.

    Ich würde die Systeme übrigens nicht so direkt vergleichen da doch jeweils andere Konzepte verfolgt werden.

    Windows = soll die Eierlegende-Woll-Milch-Sau sein, auch wenn es nicht klappt.
    Linux = IKEA-Billiregal Baukastensystem, wo jeder das für in beste rausholen kann
    Mac OS = Designersessel mit viel A und O wo ich sofort drauf sitzen (arbeiten) kann ohne das ich mir um irgendetwas Gedanken machen muss.

    geschrieben von Alex am 13. Apr, 2009

  11. Hatte ich doch geschrieben:
    “M.E. sollten wir die versch. Systeme nur vergleichen, um sie zu verbessern.” Damit meinte ich ja, dass die Systeme nicht vergleichbar sind.

    Deshalb hinkt auch Dein letzter Vergleich.

    IKEA-Billigregal Baukastensystem hat nix mit Linux zu tun. Das sind zwei völlig verschiedene Qualitätsebenen.

    Beispiel:

    http://www.muenchen.de/limux
    Profis benutzen ein professionelles Werkzeug, um ein individuell angepasstes, hochwertiges Produkt zu erzeugen. IKEA-Produkte sind nicht für Profis gemacht – ganz im Gegenteil. Das passt nicht hierher.

    Windows und Mac sind ebenfalls von Entwicklern für eine bestimmte Zielgruppe gemacht und deshalb nicht minderwertiger. Diese Diskussion ist schon alt.
    Lass und doch mal eine andere Ebene finden!
    Innovativ ist letztlich nicht ein Produkt, sondern der oder die Erfinder. Es war schon immer üblich und ist auch heute unbedingt wünschenswert, zum Nachbarn zu schielen um Verbesserungen zu erzeugen.
    Der Markt für Software im SoHo-Bereich wurde in der Vergangenheit von zu wenigen “Küchen” bedient.
    Das könnte sich nun ändern. Im Open-Source-Bereich besteht von Haus aus ein nachbarschaftliches Verhältnis – und Märkte werden trotzdem bedient.

    geschrieben von hillux am 13. Apr, 2009

  12. Ok ein bischen hinkt der vergleich. Mir ging es besonders ums Baukastenprinzip denn das gibt es nur bei Linux und das ist auch das besondere und gute am System.

    geschrieben von Alex am 13. Apr, 2009

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