FSF warnt vor Apples iPhone 3G

hillux am 22. Juli 2008 – 13:02

In einem Beitrag von Pro-Linux ist zu lesen, dass die Free Software Foundation vor der Nutzung des neusten Produktes von Apple, dem Smartphone iPhone 3G, warnt.

Die FSF nennt fünf Gründe dafür. Unter anderem ist freie Software auf dem iPhone blockiert und Entwickler müssen die Entwicklungsumgebung kaufen, bevor Programme geschrieben werden können. Außerdem benutzt das iPhone DRM-Technologien und ein GPS-Empfänger ermittelt die aktuelle Position, die ohne das Wissen des Anwenders zurückgemeldet und möglicherweise aufgezeichnet wird.

http://www.fsf.org/blogs/community/5-reasons-to-avoid-iphone-3g

Also Leute: Finger weg!!!

hillux

  1. 10 Kommentare zu “FSF warnt vor Apples iPhone 3G”

  2. Da stimme ich mal mit ein: Finger weg! Apple ist absolut überbewertet und nur was für Leute mit geringem Selbstbewusstsein! ;-)

    geschrieben von BenMan am 22. Jul, 2008

  3. Naja so ganz stimmt das auch nicht. Genaugenommen sind dort im Artikel auch nur 3 Gründe. Der 5te Punkt ist eher eine Schlussfolgerung aus den 3 davor, und punkt 2 + 4 sind im Grunde das gleiche.

    1. Entwickeln kann jeder für das iPhone. Die Entwicklungsumgebung kostet auch nichts. Lediglich die Teilnahme am Apple Developer Program kostet 99€ pro Jahr. Die kosten die die FSF kritisiert werden für Serverkosten sowie Vertriebstruktur verlangt.

    2. Die aktuelle Position mittels GPS Empfänger ist zudem auch schon fast normal. Auch der angesprochene Freerunner erlaubt dies. Genauso wie die Ortsbezogene Position mittels GPRS. Die ganze Trackinggeschichte kann außerdem auch abgestellt werden.

    3. Wohoo es unterstützt DRM. Meine mp3s kann ich trotzdem abspielen. Und wieviel ogg oder theora dateien hat man denn? btw. gibts mbal VLC fürs iPhone. Damit lässt sich dann alles abspielen.

    btw. ist der Freerunner meines erachtens keine wirkliche alternative. Es ist hässlich, hat ne geringe akkulaufzeit und hat zusätzlich noch das selbe Problem wie alle anderen Linux basierten bastelgeräte. Es ist total unkonfortabel und hat einfach keinen einheitlichen Workflow.

    geschrieben von Alex am 22. Jul, 2008

  4. @BenMan :P habe von der Firma aus derzeit nen iPhone zum spielen. Muss echt sagen, so komfortabel habe ich noch nie an einem mobile gearbeitet.

    geschrieben von Alex am 22. Jul, 2008

  5. Hier übrigens noch ein weitere Beitrag zum iPhone, der Alex gefallen könnte (zumindest das Fazit):

    http://www.netzwelt.de/news/78162-openmoko-konkurrenz-fuer-iphone-3g.html

    Alex hat geschrieben:
    “btw. ist der Freerunner meines erachtens keine wirkliche alternative. Es ist hässlich, hat ne geringe akkulaufzeit und hat zusätzlich noch das selbe Problem wie alle anderen Linux basierten bastelgeräte. Es ist total unkonfortabel und hat einfach keinen einheitlichen Workflow.”

    Also Alex, genau die richtige Technik für Anhänger des Open-Source-Prinzips, Abenteurer und Weltverbesserer! Eben nix für Weicheier, die Fertigbrei konsumieren.

    geschrieben von hillux am 22. Jul, 2008

  6. Und nochmal was Interessantes für Alex:

    In diesem Interview sagte Mark Shuttleworth u.a.:

    “Software müsse sowohl benutzerfreundlich als auch elegant sein. Als erfolgreiches Beispiel für dieses Zusammenspiel nennt der 34-jähre das Apple iPhone, welches er als „ein einziges Software-Erlebnis“ bezeichnet.”

    Quellen:

    http://derstandard.at/?url=/?id=1216325470156

    http://ikhaya.ubuntuusers.de/2008/07/23/mark-shuttleworth:-neues-vom-desktop-der-zukunft/

    geschrieben von hillux am 24. Jul, 2008

  7. Das Intervie mit Herrn Ubuntu hatte ich schon, dank deinem Beitrag dazu im Blog, gelesen. Er sagt im Prinzip das, was ich die ganze Zeit auch sage. Der Gedanke hinter den ganzen Linuxprojekten ist wirklich gut, nur leider schaffte es bisher keine Distribution ein System auf die Beine zu stellen, was so simpel und einfach zu bedienen ist wie MacOS X.

    “Also Alex, genau die richtige Technik für Anhänger des Open-Source-Prinzips, Abenteurer und Weltverbesserer! Eben nix für Weicheier, die Fertigbrei konsumieren.”

    Wenn ich mit etwas Arbeiten möchte dann will Fertigbrei haben. Will ich allerdings im privaten Bereich ein System haben, was meinen Spieltrieb befriedigt, dann wähle ich den “Abenteurer und Weltverbesserer”-Kram.

    geschrieben von Alex am 25. Jul, 2008

  8. and that’s the bottom line!

    WINDOWS ROX047!!!!1111

    geschrieben von stony am 25. Jul, 2008

  9. Mir ist es im Grunde scheiß egal, welches Betriebssystem ihr benutzt, oder welches Fast-Food ihr euch verabreicht. Wichtig ist einzig die in dieser „modernen“ Gesellschaft mögliche und unbedingt zu pflegende, kritische Auseinandersetzung mit sog. „alltäglichen Dingen“. Außerdem wird es Zeit, dass Konkurrenz zu in der vor-vor-new-economie-phase entstandenen monopolistischen Systemen entsteht. Das ist in anderen Branchen auch so. Vor allem, da diese System durch die globale Vernetzung für den Einzelnen schwer kontrollierbar werden.
    Es gibt überall Vorteile und positive Aspekte. Insofern werde ich mich auch mit Technologien wie dem iPhone auseinandersetzen um zu sehen, wo im Einzelfall ein Nutzen zu finden ist. Aber ich werde es mir genau so wenig wie ein Ubuntu-Logo auf den Kamin stellen und als Allround- Technologie sehen, die alle Probleme lösen kann. Die wahren Probleme sind nicht virtuell und man kann sie sehen und Raum für Lösungen schaffen, wenn man sich das Hirn nicht mit Fast-Food verkleistert und offen bleibt für Neues – auch wenn es mal schwierig wird. So ist das Leben. hillux

    geschrieben von hillux am 25. Jul, 2008

  10. da ich nix zu verbergen habe und auch gerne weiß das jemand auf mich aufpasst und das IPhone wird toll ist (Bedienung und Funktionsumfang), würde es trozdem kaufen ;)

    geschrieben von stony am 31. Jul, 2008

  11. Ihr habt doch echt langeweile.
    Mac OS X ist das beste Betriebssystem ever. Was gibt es da noch zu diskutieren? ;-)
    Ich muss stony leider mal recht geben. Das iPhone ist einfach mal ein richtig geiles Spielzeug. Nicht mehr und nicht weniger. Und wenn ich es nicht für sinnlos überteuert halten würde, hätte ich auch eins. Man muss ja nicht alle Programme nutzen. Erst recht die Programme für ne Standortlokalisierung. Aber da muss man überings auch kein iPhone zu haben. Da reicht ne SIM Karte.

    geschrieben von Jonas am 15. Aug, 2008

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